
Die Ankunft in der Nähe der Clastra, diesem typischen Innenhof der großen mallorquinischen Landhäuser, erfolgt über eine breite Allee mit romantischem Flair, fast wie ein Freiluftsalon, gesäumt von majestätischen Platanen. Dieser Spaziergang führt zur Hauptfassade des Gartens, die das emblematische Juwel enthüllt: die Pergola mit ihren Wasserspielen, die Anfang des 18. Jahrhunderts wiederaufgebaut wurde. Die Hälfte ihres Verlaufs ist mit vierundzwanzig steinernen Hydrien geschmückt, während die Wasserstrahlen sich kreuzen und ein funkelndes, beruhigendes Schauspiel für die Sinne schaffen.




Weitergehend betritt man einen Teil des Gartens, der Mitte des 19. Jahrhunderts umgestaltet wurde, beeinflusst vom englischen Stil, dicht und schattig. Unter diesen Bereichen befindet sich der Jardinet de la Reina, der für den Besuch von Königin Isabella II. von Spanien, genannt die Reina Castiza, angelegt wurde. Weiter unten erhält der Garten ein tropisches Flair, mit einem Seerosenteich und einer großen Vielfalt an Palmen, darunter die Garballons, eine geschützte endemische Art Mallorcas.

Eine reiche und vielfältige Architektur
Das Haus von Alfabia spiegelt verschiedene Epochen und Stile wider: arabisch, gotisch, Renaissance und Barock. Seine Hauptfassade, flankiert von zwei Colcadors, die früher zum Aufsitzen auf die Pferde dienten, wird von einem imposanten Portal mit bronzebeschlagenen Türen beherrscht, das von elliptischen Fenstern, den sogenannten Ochsenaugen, eingerahmt ist. Zwei Säulen und ein prächtiger barocker Rahmen aus rotem lokalen Stein vervollständigen das Ensemble, ein Werk des Architekten Joan d’Aragó aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.

Im Inneren verbindet die Kassettendecke, die 1170 von almohadischen Handwerkern geschaffen wurde, Kiefernholz und Steineiche, um prachtvolle Arabesken zu formen. Die Wappen der arabischen Familien, die das Anwesen bewohnten, sowie jene des wohlhabenden Ben-Abet aus dem 13. Jahrhundert und des Königreichs Aragón sind kunstvoll eingearbeitet. Das Fries trägt die Inschrift: ›Allah ist groß. Die Macht gehört Allah. Es gibt keinen Gott außer Allah.‹


Der Hof und die Residenz
Um das heutige Haus zu betreten, muss man die Clastra durchqueren, die nach mallorquinischer Tradition gepflastert ist, mit einem zentralen Brunnen und einer imposanten Platane. Dort entdeckt man auch ein gotisches Fenster und einen Rundbogen, typisch für die lokale Architektur. Jede Epoche hat im Inneren ihre Spuren hinterlassen, doch das Ensemble bewahrt ein perfektes Gleichgewicht zwischen Erhaltung und Modernität.
Das Erdgeschoss beherbergt die am reichsten möblierten und dekorierten Räume:
- Die Sala Gran, mit Holzvertäfelungen, die Palma und die umliegenden Dörfer darstellen.
- Die Sala de l’Alcova, deren Wände mit gelbem Damast bedeckt sind, geschmückt mit einem Rokoko-Portal und bemalten Holzvertäfelungen mit Landschaftsdarstellungen.
- Die Sala de la Cadira, reich an Gravuren, Musikinstrumenten und neoklassizistischen Büsten.
- Das Esszimmer, Ergebnis der Renovierungen des 19. Jahrhunderts, mit Wänden aus Holz und bemaltem Stoff.
Alfabia ist somit ein herausragendes Beispiel für die Harmonie von Erbe, Erhaltung und Innovation und bietet den Besuchern ein einzigartiges Eintauchen in die Geschichte und Kunst Mallorcas.




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